So bekommen Sie starke Passwörter, die Sie sich auch merken können.

Passwort: So einfach bekommen Sie starke Passwörter, die Sie sich auch merken können.Ein gutes, sprich starkes Passwort soll ja einige Kriterien erfüllen, damit es hält, was es verspricht. Wir stellen Ihnen eine Methode vor, wie Sie sehr starke Passwörter generieren, die Sie sich trotzdem leicht merken können.

Klar, Fachleute machen immer wieder darauf aufmerksam, dass ein sicheres Passwort möglichst so aussehen soll:

69PmLzok+bqHXboADvhjagRN)

Doch Hand aufs Herz: Wer kann sich so ein Monstrum merken?! Und wenn Sie dann einen Merkzettel unter die Tastatur kleben, dann ist das ganze gleich sinnlos.

Richtig aufwändig wird es, wenn Sie sich für mehrere Logins etc. jeweils ein Passwort merken sollen, denn Sie sollten für jedes Login ein anderes Passwort verwenden.

Raus aus dem Passwort Dschungel

Wir möchten Ihnen heute eine Methode vorstellen, mit der Sie ein starkes Passwort generieren, dass Sie sich leicht merken können. Und zwar für alle Ihre Logins ein unterschiedliches Passwort.

Ein sicheres Passwort besteht aus

  • Großbuchstaben
  • Kleinbuchstaben
  • Zahlen
  • Sonderzeichen

Apropos Sonderzeichen. Verwenden Sie keine Umlaute, denn diese sind auf einer ausländischen Tastatur – etwa im Urlaub – oft nicht verfügbar.

Mit der folgenden Methode bauen Sie Ihr jeweiliges Passwort durch einzelne Module auf. Modul 1 leiten Sie aus einem leicht merkbaren Satz ab – etwa Ihrem Lieblingszitat. Nehmen wir an, Ihr Lieblingszitat ist:

Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage.

Nehmen Sie von jedem Wort den ersten Buchstaben und übernehmen Sie auch die Satzzeichen. Dann kommen wir auf:

SoN,dihdF.

Jetzt ergänzen Sie dies noch um eine Zahl. Wenn Sie sich für Geschichte interessieren, dann könnten Sie beispielsweise das Gründungsjahr von Rom nehmen: 753 (v. Chr.). Auf keinen Fall Ihr Geburtsjahr oder das Ihrer Kinder.

Als Grundpasswort haben wir jetzt:

SoN,dihdF.753

Wenn Sie Beethoven Fan sind und seine 9. Symphonie ganz besonders lieben, dann könnten Sie Opus 125 verwenden. Das Ergebnis wäre dann:

SoN,dihdF.125

Vielleicht fragen Sie sich jetzt: Was ist ein Grundpasswort?! Nun, Sie sollten ja ein Passwort nicht mehrfach verwenden. Das wäre ein großes Sicherheitsrisiko. Daher ergänzen wir das Grundpasswort um das jeweilige Loginziel.

Wenn Sie also ein sicheres Passwort für Ihr GMail Konto haben möchten, dann ergänzen Sie das Grundpasswort um den Begriff GMail. Als Ergebnis bekommen Sie dann (wir bleiben bei Rom):

GMailSoN,dihdF.753

Für Twitter könnte es dann lauten:

TwitterSoN,dihdF.753

Und für Facebook:

FacebookSoN,dihdF.753

An solchen Passwörtern werden sich Hacker die Zähne ausbeißen und Sie haben für jede Plattform ein leicht merkbares, individuelles Password. Und wenn Sie das Passwort ändern möchten – das sollten Sie regelmäßig machen – dann drehen Sie den Spieß einfach um und nutzen für Twitter das folgende Passwort:

SoN,dihdF.753Twitter

oder Sie nehmen die Domainendung (.com) hinzu:

TwitterSoN,dihdF.753.com

Auf diese Art können Sie individuelle Passwörter entwickeln, die Hackerangriffen Granit entgegen setzen und trotzdem leicht zu merken sind. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei Ihrem individuellen Password. Und noch ein Tipp: Bitte übernehmen Sie auf keinen Fall die o.g. Beispiele. 😉

Heiner Etzler

Heiner Etzler ist Mathematiker und das Internet ist seine Leidenschaft. Seit 1998 beschäftigt er sich mit Webdesign, Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Online Marketing. Sein Spezialgebiet ist der wirtschaftliche Erfolg von Webseiten. Berufliche Stationen sind u.a. Yahoo! und Google.

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